Morgen, Morgen nur nicht heute...

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Prokrastination - oder: „Über die Psychologie des Aufschiebens“
{mosimage} Wer kennt das nicht, der Referatstermin rückt immer näher, doch statt die Literatur zu lesen und endlich mit der Bearbeitung des Themas zu beginnen werden lieber andere Dinge unternommen. Gute Vorsätze gibt es reichlich, trotzdem will es einfach nicht klappen. Selbst drohende unangenehme Konsequenzen können hier nicht viel bewirken.
Was sich als ein verbreitetes Alltagsproblem darstellt und vielfach vorschnell mit persönlicher Faulheit erklärt wird, ist bei entsprechender Ausprägung als ein ernstzunehmendes Problem einzustufen, unter dem die Betroffenen erheblich leiden.
„Prokrastination“ – so lautet der Fachterminus dieser Tendenz, wichtige Dinge aufzuschieben.
Als Ursache dieser Form von Aufschiebeverhalten werden Defizite in der Selbstregulation angenommen. Aber auch Aspekte wie Versagens- oder Bewertungsangst werden diskutiert.
In schweren Fällen der Prokrastination ist professionelle Hilfe notwendig. Diese erfolgt in Form von Beratung oder Gruppentraining. Dabei wird das Ziel verfolgt, die Fähigkeit zur Selbststeuerung zu verbessern. Wesentliche Behandlungskomponenten sind: Strukturierung des Arbeitsverhaltens, Setzen realistischer Ziele, Umgang mit Ablenkungsquellen und negativen Gefühlen. Mithilfe von Übungen soll eine systematische Änderung der Arbeitsgewohnheiten herbeigeführt werden.
- Wenn ihr herausfinden möchtet, ob ihr ein „notorischer Aufschieber“ seid, dann hilft euch dieser Fragebogen hier:
Zum Download des Fragebogens
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- Am Psychologischen Institut der Universität Münster gibt es eine Ambulanz für Arbeitsstörungen, bei der Aufschiebeverhalten behandelt wird.
Zur Ambulanz...
- „Aber morgen fang ich wirklich an!“ – Zusammenfassung zweier Studien zu Prokrastination bei Studierenden an der Universität Münster.
Zum Download der Zusammenfassung
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- „Morgen. Versprochen!“ Artikel aus DIE ZEIT zum Thema 'Aufschieberitis'. Hier könnt ihr nachlesen, dass zwischen zwei Typen von „Aufschiebern“ unterschieden wird: der Erregungsaufschieber, der nach eigener Aussage erst auf den allerletzten Drücker kreativ arbeiten kann und deshalb vorher alles aufschiebt, und der Vermeidungsaufschieber, der durch einen verspäteten Arbeitsbeginn über mangelnde Fähigkeiten hinwegtäuschen möchte.
Zum Download des ZEIT-Artikels...
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